Einordnung Baldachin - ein Artefakt 2.0
- Stahlskulptur, 10m Durchmesser, aus Flachstahl in Oxidation, verschraubt, freistehend.
- Das Werk besteht aus bandförmigen Stahlbögen, die sich zu einer Halbkugel verweben.
- Die Bögen folgen einer tripolaren Grundordnung.
- Durch Positionierung auf einer Grünfläche wirkt der Baldachin wie ein Fremdkörper, der gleichzeitig Teil des Landschaftsbilds wird. Er oszilliert zwischen Abgrenzung und Einbindung sowie zwischen Skulptur und Architekturfragment.
- Thematisch ist er als Reflexion über Raum, Hülle und Grenzen lesbar – fragil und offen.
- Die Materiallogik des Baldachins folgt dem Verständnis für Statik, Werkstoff und Raumwirkung- handwerklich erfasst und künstlerisch interpretiert.
- Mit 10m Durchmesser ist er ein territoriales Statement ohne Monumentalität. Er atmet, lässt Durchblick und verweigert sich der Abgeschlossenheit. Diese Dimension hebt ihn aus dem rein Skulpturalen in die Sphäre der begehbaren Rauminstallationen.
- Der Baldachin steht sinnbildlich für Offenheit, Verbindung und Fragilität. Eine Weiterführung der Wahrnehmung liegt in Ihrer Hand
